Info-Blatt 57 Militarisierung in Oaxaca Mexico

Editorial

Der Themenschwerpunkt unseres Infoblatts 57 ist der Arbeit der Praktikantin im Ökumenischen Büro Sabine Kellig zu verdanken. Zu ihren Artikeln schreibt sie:
„Im Rahmen eines viermonatigen Praktikums, reiste ich im Juni und Juli diesen Jahres nach Oaxaca im Süden von Mexiko, einer Region mit überwiegend indigener Bevölkerung, gezeichnet von extremer Armut, Marginalisierung, Gewalt und Militarisierung.

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Loxicha - eine besetzte Region in Oaxaca

Die Region Loxicha befindet sich in der Sierra Sur im Südwesten des Bundesstaates Oaxaca, Mexiko, in einer größtenteils bergigen und rohstoff-, holz- und wasserreichen Gegend. In dieser Gemeinde, die schon im Jahr 1665 von ZapotekInnen gegründet wurde, leben heute ca. 35 000 BewohnerInnen, verteilt auf 27 Orte.

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Interview mit Estela García aus der Region Loxicha

Am 24. April 1997 kamen 60 Polizisten in ihr Haus, misshandelten Estela García (EG) und ihre Brüder, schossen auf ihren Mann und nahmen ihn dann, schwer verletzt, mit. Sie folgte der Blutspur, die aber plötzlich mit Erbrochenem, zerschlagenen Stöcken und Hautfetzen endete.

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Offener Brief der politischen Gefangenen von Loxicha aus dem Gefängnis Ixcotel (Oaxaca)

An alle unabhängigen demokratischen Organisationen
An alle Menschenrechtsorganisationen
An alle religiösen und humanitären Organisationen
An alle Arbeitenden und Studierenden
An das ganze Volk

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Menschenrechte in mexikanischen Gefängnissen

Die Autorin besuchte fünf Gefängnisse in Oaxaca und sprach mit Gefangenen. Neben der Auswertung von schriftlichen Dokumenten konnte sie sich so ein Bild von der Situation mache.

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Guatemala und die Menschenrechte

Aus Guatemala erreichen uns, fünfeinhalb Jahre nach Unterzeichnung der Friedensabkommen und nach knapp drei Jahren Amtszeit der rechten Regierung, der guatemaltekischen republikanischen Front (FRG), wieder zunehmend zutiefst beunruhigende Nachrichten.

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Endlich Gerechtigkeit für Myrna Mack?

(¡Fijáte! No. 268) Guatemala, 6. Sept. Vor genau 12 Jahren, am 11. September 1990, wurde die Anthropologin und Mitarbeiterin der Vereinigung für den Fortschritt der Sozialwissenschaften (AVANSCO), Myrna Mack, auf brutale Weise ermordet. Mack beschäftigte sich in ihren Studien mit den Auswirkungen der Repression und der Militarisierung auf die indigene, ländliche Bevölkerung in der Ixíl-Region.

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Krise in Nicaragua

Seit Monaten schon wird Nicaragua vor allem von einem Thema in Atem gehalten, dem Kampf gegen die Korruption. Der Versuch des amtierenden Präsidenten Enrique Bolaños seinen Vorgänger Arnoldo Alemán vor Gericht zu ziehen hat zu einem Machtkampf geführt, der kaum noch Raum lässt für die normale Politik.

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Von Managua nach Porto Alegre

Vom 16. bis zum 18. Juli 2002 fand in Managua das 3. mesoamerikanische Treffen gegen den Plan Puebla Panamá (PPP) statt.

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Politische Erklärung des 3. Mesoamerikanischen Forums

Vom 16. bis 18. Juli versammelten sich mehr als 1000 Delegierte von über 350 Organisationen aus Mittelamerika und anderen verschwisterten Ländern in Managua (Nicaragua) und analysierten die Auswirkungen der Megapläne Plan Puebla Panamá, ALCA und von Freihandelsverträgen an sich sowie die offensichtlichen Ergebnisse der neoliberalen Globalisierung und der Strukturanpassungspläne, die uns von den internationalen Finanzorganisationen, allen voran der Weltbank, der Interamerikanischen Entwicklungsbank und dem Internationalen Währungsfonds auferlegt werden.

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Koordinationstreffen der El Salvador Solidarität

18.-20. Oktober 2002
Für den Profit muss die Welt grenzenlos sein
„Freihandel ist nicht nur eine wirtschaftliche Chance, sondern auch ein moralischer Imperativ."
George W. Bush

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Widerstand gegen Globalisierung in Lateinamerika

Eine Diskussionsveranstaltung mit Ana Ella Gomez und Cesar Villanova aus El Salvador

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