Editorial
Infoblatt Nr. 50: Gibt es eine gleichberechtigte Kooperation zwischen Nord und Süd? (Teil II) erschienen im Dezember 2000.
konkrete Versuche wie verschiedene Gruppen versuchen, ungleiche Machtverteilung zu überwinden.
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Seminarbericht Alles in Bewegung?
Vom 29. September bis 1. Oktober 2000 veranstaltete das Ökumenische Büro ein Seminar über unterschiedliche politische Ansätze (Partei, NGO und soziale Bewegung) in Mittelamerika. Zweieinhalb Tage lang diskutierten rund 40 TeilnehmerInnen über Wege zur gesellschaftlichen Veränderung.
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Erfahrungen der Kaffeekampagne El Salvador
"Die haben gesagt, es müssen zwei Frauen kommen..."
Erfahrungen der Kaffeekampagne El Salvador in der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in El Salvador
Der erste Versuch, mit salvadorianischem Kaffee Politik zu machen, datierte Anfang der 80er Jahre - die sandinistische Revolution war bereits ins Fadenkreuz der Aufstandsbekämpfer geraten, in El Salvador scheiterte im Januar 1981 die Offensive der FMLN, mit der noch vor Reagans Amtsantritt das Blatt gewendet werden sollte. Die Todesschwadronen wüteten. Die bescheidenen Kenntnisse der damals ca. 50 El Salvador-Komittees über die Kaffeewirtschaft in jenem Land reichten aus, um mit der Parole "An diesem Kaffee klebt Blut" zu einem Boykott aufzurufen. Das gedieh nicht sehr weit - die Kampagne "Waffen für El Salvador" wurde wichtiger.
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Die Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen
Wir wollten gerne einen Teil der Debatte am Beispiel der Münchener Karawanegruppe darstellen. Die Gruppe hat sich gegründet, als die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen 1998 nach München kam. Auch dort fanden diese Diskussionen statt. Jella Mosnakova und Uli ??? haben uns ihren Standpunkt über die Arbeit der Karawanegruppe erzählt und ihre Sicht über gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen Flüchtlingen, MigrantInnen und deutschen AntirassistInnen dargestellt.
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Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen 2
Kommunalwahlen in Nicaragua 2000
Unter den Bedingungen des Paktes zwischen PLC und FSLN:
Kommunalwahlen in Nicaragua 2000
"Alle, die im Augenblick in der Regierung sind oder ein Bürgermeisteramt haben, sind Verbrecher mit Lizenz, die dem Volk das Blut aussaugen. Sie sind krank, absurd, inkonsequent, seelenlos, dreckige Diebe, die keinerlei Scham geschweige denn Werte kennen. Ihr Gewissen besteht allein darin, Millionär werden zu wollen, sie beleidigen deine Intelligenz, indem sie dir irgend eine Scheiße erzählen, kurz sie sind zum Kotzen."
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Militärbasis der USA in El Salvador
Am 31. März 2000 wurde ein Vertrag zwischen den USA und El Salvador abgeschlossen, der dem US-amerikanischen Militär für mindestens zehn Jahre die Einrichtung einer "Beobachtungsstation" am internationalen Flughafen El Salvadors ermöglicht. Darüber hinaus sind weitgehende Nutzungsrechte der Häfen von El Salvador und von nicht weiter bestimmten Regierungsinstitutionen vereinbart. Eine neue US-Militärintervention? Nein, natürlich soll die Beobachtungsstation lediglich dazu dienen, die überforderte salvadorianische Polizei beim Kampf gegen den Drogenhandel zu unterstützen.
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Seminar des Informationsbüros Nicaragua
Ein Seminar des Informationsbüros Nicaragua und nicaraguanischen Basisorganisationen zum Thema Ver- und Entschuldung
Vom Fisch und seinen Gräten
Als das Informationsbüro Nicaragua vom Ökumenischen Büro gebeten wurde, Hergang und Erfahrungen eines Seminars in Managua mit nicaraguanischen Basisgruppen darzulegen, war mein erster Gedanke "Oh nein, wie langweilig!". Dies jedoch nicht etwa wegen des Themas oder gar des Seminars, das ich als sehr erfolgreich und spannend in Erinnerung hatte. Das Gespenst der Langeweile lauerte für mich in der gemeinhin recht beschränkten Weise in Stil und Form, in der gerne von solchen Aktivitäten berichtet wird. Als ehemaliger Student der Diplom-Pädagogik lernte ich die gähnend langweiligen Aufsätze fürchten, die (auch noch in wissenschaftlichen Zeitschriften) über neue pädagogische Konzepte, integrative Malaktionen, Stadtteilfeste oder interkulturelle Erlebnisräume berichten: selbstverständlich immer gelungen und mit wunderbaren Ergebnissen. Der Gehalt solch affirmativer Erfolgsmeldung ist meist gleich Null.
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