Vivos beim Dok.fest München

VIVOS

Deutschland 2020 – Regie: Ai Weiwei

„Vivos se los llevaron, vivos los queremos” (Lebendig nahmen sie sie mit. Lebendig wollen wir sie zurück), skandieren die Protestierenden in Mexiko. Der Künstler Ai Weiwei hat sich stets für Menschenrechte eingesetzt. In VIVOS beschäftigt er sich mit dem Fall der 43 Studenten aus Ayotzinapa, die im Jahr 2014 entführt wurden und verschwunden blieben: Indem er ihren Angehörigen eine Stimme gibt. Kontemplative Bilder und investigative Exkurse erzählen von Verlust, Trauma, Protest und einem Land, das unter institutionalisierter Gewalt leidet. Julia Teichmann

Diesen Film kann man vom 07.05.2020–24.05.2020 beim DOK.fest München 2020 @home sich online anschauen

Das Ökumenische Büro hat über den Fall und seine Hintergründe mehrfach berichtet. Z. B. unter
http://www.oeku-buero.de/info-blatt-83/articles/gewaltsames-verschwinden-der-43-studenten-in-mexiko.html und
http://www.oeku-buero.de/mexiko/articles/Zusammenfasung.html

Weitere interessante Filme des Programmes:

SILENCE RADIO

Schweiz 2019 – Regie: Juliana Fanjul
Ein Film über kritischen Journalismus in Mexiko am Beispiel der Radiomoderatorin Carmen Aristegui

 

 

MIDNIGHT FAMILY

Mexiko, USA 2019 – Regie: Luke Lorentzen
Lebensrettung in Mexiko-City als halblegaler Familienbetrieb

 

 

SUSPENSIÓN

Kolumbien 2019 – Regie: Simón Uribe
Über das Projekt einer „neuen Autobahn“ das eine halbe Brücke im Urwald geblieben ist.

 

 

Alle Filme werden in der spanischen Orginalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt

Weitere Infos wie Preise usw. unter Infos zum DOK.fest München @home

Ort: online

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