Aktuelles

23.01.2012 15:33

El Salvador: Funes entschuldigt sich für Massaker vor 30 Jahren

Am Montag hat El Salvador den 20. Jahrestag des Friedensabkommens begangen. Mit dem Friedensschluss zwischen salvadorianischer Regierung und der linksgerichteteten FMLN fand im Januar 1992 der im Jahr 1981 begonnene Bürgerkrieg ein Ende, in dem etwa 80.000 Menschen getötet worden waren. Die Gedenkveranstaltung fand in dem Dorf El Mozote statt.

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16.01.2012 12:23

MEXIKO: Mindestens 38.000 Tote durch Luftverschmutzung

Das Mexikanische Zentrum für Umweltrechte Cemda (Centro Mexicano de Derecho Ambiental) hat bekannt gegeben, dass aufgrund der Luftverschmutzung im Zeitraum von 2001 bis 2005 mindestens 38.000 EinwohnerInnen an Atemwegserkrankungen gestorben sind. Unter den Toten sind rund 5.000 Kinder.

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16.01.2012 12:20

HONDURAS: Todesdrohungen gegen Journalistin und Menschenrechtlerin Itsmania Pineda Platero

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat ihre Besorgnis angesichts von mehrfachen Todesdrohungen gegen eine honduranische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin geäußert. Itsmania Pineda Platero, Leiterin der Menschenrechtsorganisation Xibalba hatte am 6., 8. und 9. Januar dieses Jahres insgesamt vier Todesdrohungen erhalten.

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13.01.2012 17:14

URUGUAY: Senat verabschiedet Gesetz zur Entkriminalisierung von Abtreibungen

Mit 17 zu 14 Stimmen und nach fast zehnstündiger Debatte verabschiedete der uruguayische Senat am 27. Dezember einen Gesetzentwurf, wonach Abtreibungen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen straffrei werden sollen.

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12.01.2012 17:19

MEXIKO: Dürre und Katastrophenindustrie

Das Jahr 2011 ist für die mexikanische Landwirtschaft eine Katastrophe gewesen. Frost, Überschwemmungen und Dürren haben Äcker und Viehweiden gegeißelt.

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02.01.2012 18:23

COP 17 in Durban: "Klima-Apartheid"

"Es wird eine Klima-Apartheid geschaffen!" - Mit diesen Worten beschrieb der bolivianische Umweltaktivist Pablo Solón die Ergebnisse der letzten Konferenz zum Klimawandel, der COP 17. Er versicherte, die TeilnehmerInnen hätten „die COP 17 verlassen ohne zu wissen, um wieviel sich die [umweltschädlichen] Emissionen verringern würden“. Solón, der ehemalige UN-Botschafter Boliviens, erklärte, „die Situation ist katastrophal – von der Temperatur des Planeten aus gesehen“.

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02.01.2012 18:21

Mexiko: Geplantes humanitäres Visum für MigrantInnen mangelhaft

Vor kurzem wurde ein Migrationsgesetz verabschiedet, dass unter anderem ein humanitäres Visum für MigrantInnen vorsieht, die in Mexiko Opfer einer Straftat geworden sind. Doch auch wenn das Gesetz in Kraft tritt, wird dies nicht ausreichen, um sicher zu stellen, dass die betroffenen MigrantInnen aus Mittelamerika im Falle eines ihnen angetanen Verbrechens Anzeige erstatten: Um bis zur Gerichtsverhandlung in Mexiko zu bleiben, fehlt es ihnen an bezahlter Arbeit, einem Wohnort und den nötigen Sicherheitsbedingungen.

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22.12.2011 14:54

El Sal­vador: Land­frauen for­dern Betei­li­gung an Klimalösungen

In El Sal­vador haben Dut­zende Land­frauen die Ein­stel­lung aller Bergbau– und Was­ser­kraft­pro­jekte ange­mahnt, die sich negativ auf ihre Dörfer und Regionen aus­wirken. Dar­über hinaus for­derten sie die Regie­rung auf, sie bei der Ent­wick­lung von Lösungen der Kli­ma­pro­bleme ein­zu­be­ziehen. Die Folgen des Kli­ma­wan­dels sind gra­vie­rend und gerade im Fall El Sal­vador nur allzu deut­lich sichtbar.

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16.12.2011 13:18

Der scheinheilige Kardinal

Am 9. Dezember 2011 wurde am Potsdamer Institute for Advanced Sustanability Studies (IASS) der fünfte Vortrag der öffentlichen Vortragsreihe "A diffrent Kind of Development? Perspectives from Latin America" gehalten. Eingeladen war diesmal der honduranische Kardinal der Römisch-katholischen Kirche und Präsident von Caritas Internationalis, Óscar Andrés Rodriguez Maradiaga. Maradiaga hatte den Putsch gegen Präsident Zelaya im Juni 2009 befürwortet und leugnet die in diesem Zusammenhang begangenen Menschenrechtsverletzungen.

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12.12.2011 16:00

EL SALVADOR: Entschuldigung nach 30 Jahren

30 Jahre nach einem Massaker, in dem Soldaten bei El Mozote im Nordosten des Landes mehr als 1000 Menschen töteten, hat sich die Regierung von El Salvador für das Verbrechen entschuldigt.

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12.12.2011 15:15

Agrokraftstoffe verschärfen soziale Krise Mittelamerikas

Die rasche Ausbreitung des Anbaus von afrikanischen Ölpalmen, Zuckerrohr, Jatropha und anderen Ölfrüchten in Mittelamerika wird begleitet von einer unmittelbar bevorstehenden sozialen Explosion. Deren Ursache liegt in den vielen gewaltsamen Räumungen in Mittelamerika.

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12.12.2011 14:11

HONDURAS: Armee übernimmt Polizeiaufgaben

Das honduranische Parlament hat einstimmig einem Gesetzesvorschlag zugestimmt, nach dem die Armee künftig im Falle eines Ausnahmezustandes für die öffentliche Sicherheit auch innerhalb des Landes agieren darf.

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23.11.2011 14:30

Mexiko: Weder Rechte noch Sicherheit

Der "Krieg" der mexikanischen Regierung gegen den Drogenhandel ist doppelt gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), der am 9. November unter dem Titel "Weder Rechte noch Sicherheit" veröffentlicht wurde. Das Ergebnis der Studie ist ein vernichtendes Urteil über die Strategie der Regierung von Staatspräsident Felipe Calderón. Die Sicherheitslage habe sich verschlechtert und es sei "zu einem dramatischen Anstieg schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen" gekommen, heißt es in dem über 200 Seiten umfassenden Bericht. Staatliche Stellen seien verantwortlich für extralegale Hinrichtungen, systematische Folter und das Verschwinden von Menschen.

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09.11.2011 14:36

Ein guter König möchte er sein

„Dafür, dass Ortega die Wahlen gewonnen hat, gibt es gute Gründe.“ - Julio Zúniga ist Kleinunternehmer. In seinem Viertel im Zentrum Managuas hat er einen Auto-Waschdienst eröffnet, später kam ein Reifendienst und eine Werkstatt hinzu. Zúniga lässt keinen Zweifel an seiner Unterstützung für die Regierung Daniel Ortegas, des einstigen Comandantes der Revolution, der seit 2007 das Land wieder regiert. Dabei hätte er die besten Gründe, dem dienstältesten Politiker Nicaraguas zu misstrauen.

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08.11.2011 17:15

Daniel Ortega gewinnt Präsidentschaftswahl in Nicaragua

Bisher liegen verschiedene Meldungen von WahlbeobachterInnen über Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung vor. Aber auch in der nicaraguanischen Presse geht niemand davon aus, dass diese Unstimmigkeiten eine wahlentscheidende Rolle spielten.

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