Aktuelles

09.08.2010 13:08

MEXICO/ Chihuahua: Durchschnittlich ein Frauenmord pro Tag

In Chihuahua ist die Zahl der Frauenmorde in diesem Jahr so stark angestiegen wie noch nie zuvor. „Jeden Tag wird eine Frau gewaltsam ums Leben gebracht. Die Zahl der im Jahr 2010 begangenen Frauenmorde ist bereits so hoch wie die Summe aller Morde aus den letzten fünf Jahren“, erklärt Irene Miramontes, Leiterin der staatlichen Beobachtungsstelle für Frauenmorde und Gewaltsames Verschwindenlassen - Gerechtigkeit für unsere Töchter (Observatorio Estatal del Feminicidio y Desapariciones de Justicia para Nuestras Hijas) in einem Telefoninterview.

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03.08.2010 13:18

Kritik an Anerkennung von Lobo-Regierung

Führende Mitglieder der Demokratiebewegung in Honduras haben die Anerkennung der De-facto-Regierung unter dem rechtsgerichteten Unternehmer Porfirio Lobo durch Chile und Mexiko kritisiert.

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30.07.2010 11:30

Argentinien führt Homo-Ehe ein

(Rio de Janeiro, 22. Juli 2010, púlsar).- Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat am 21. Juli das Gesetz über die gleichgeschlechtliche Ehe erlassen. Damit ist Argentinien das erste Land in Lateinamerika, das die Ehe zwischen PartnerInnen des gleichen Geschlechts zulässt. Cristina Kirchner erklärte, die Gesellschaft sei nun gleichberechtigter als noch eine Woche zuvor.

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27.07.2010 12:36

Keine Anerkennung des Lobo-Regimes in Honduras!

Tegucigalpa. In einem ausführlichen Kommuniqué hat die Nationale Widerstandsfront (FNRP) in Honduras eine mögliche Annäherung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) an das De-facto-Regime des rechtsgerichteten Unternehmers Porfirio Lobo in dem mittelamerikanischen Land kritisiert.

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27.07.2010 12:26

Hinterland Magazin Ausgabe #14 erschienen

Erhältlich online, in ausgewählten Läden oder direkt beim Flüchtlingsrat in der Augsburgerstraße 13. Alle Artikel auch online abrufbar auf: www.hinterland-magazin.de

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19.07.2010 10:57

Presseerklärung a.i.d.a.

Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle e.V., (a.i.d.a. e.V.) wehrt sich weiter gegen Diffamierung als verfassungsfeindlich:

Das Verwaltungsgericht München hat in seiner Entscheidung vom 28.6.2010 festgestellt, dass a.i.d.a. zu Recht im Verfassungsschutzbericht 2008 unter der Rubrik "Sonstige Linksextremisten" enthalten ist. Für diese Entscheidung wurde seitens des Gerichts jedoch eine nur äußerst oberflächliche Überprüfung vorgenommen und ganz wesentliche Aspekte außer Acht gelassen:

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12.07.2010 14:19

Mexiko: Skepsis nach Machtwechsel in Oaxaca

"Wir sind wie ein verletztes Monster, das bald auch ohne Kopf sein wird”, sagte verstört ein Abgeordneter der mexikanischen Partei der Institutionellen Revolution (PRI) nach den Regionalwahlen 4. Juli im südlichen Bundesstaat Oaxaca. Dort hat die ehemalige Staatspartei nach 81 Jahren die Macht verloren.

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12.07.2010 11:13

Zelaya plant Rückkehr nach Honduras

Der letzte demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, könnte in den kommenden Wochen in sein Land zurückkehren. Der Politiker der Liberalen Partei war Ende Juni vergangenen Jahres Opfer eines Militärputsches geworden. Seither ist die politische Führung des mittelamerikanischen Landes international isoliert. Lediglich die USA, die EU und eine handvoll lateinamerikanischer Rechtsregierungen erkennen das derzeitige De-facto-Regime unter Führung des konservativen Unternehmers Porfirio Lobo an.

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05.07.2010 16:34

Soziale Bewegungen in Zentralamerika kritisieren das jüngst unterzeichnete Assoziierungsabkommen EU-Zentralamerika

Es sei ein "historischer Vertrag", der als "Instrument" dienen könne "um Armut und Ungleichheit ein Ende zu setzen", hieß es seitens der europäischen und zentralamerikanischen Regierungschefs. Hintergrund war der Abschluss der Verhandlungen um das sogenannte Assoziierungsabkommen während des VI. EU-Lateinamerika Gipfels am 18.05.2010 in Madrid. Im Bestreben die Vormachtstellung der USA in Zentralamerika anzugreifen und europäischen Unternehmen gesicherten Zugang zu Investitionen und Absatzmärkten zu garantieren, verhandelte die Europäische Union diesbezüglich seit 2007 mit den Ländern Zentralamerikas.

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05.07.2010 14:10

El Salvador: Gesetzesentwurf gegen Jugendbanden präsentiert

In El Salvador zeichnet sich ein härteres Vorgehen gegen die so genannten Maras ab. In Folge des Brandanschlags auf einen Bus, bei dem am 20. Juni in einem Vorort San Salvadors mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte Staatspräsident Mauricio Funes unter anderem gefordert, die Mitgliedschaft in einer Jugendbande als Straftatbestand zu werten. Am vergangenen Montag stellten sich alle im Parlament vertretenen Parteien prinzipiell hinter das Vorhaben.

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05.07.2010 13:41

In Mexiko eskaliert die Gewalt

Der oberste Gerichtshof Mexikos (SCJN) hat am Mittwoch die sofortige Freilassung von zwölf noch inhaftierten sozialen Aktivisten aus Atenco angeordnet, die seit 2006 im Gefängnis gesessen hatten. Als es im Mai 2006 im zentralmexikanischen San Salvador Atenco zu Protesten kam, weil Dutzenden Blumenhändlern der Verkauf ihrer Waren auf dem Wochenmarkt der Stadt verboten worden war, blockierten Aktivisten die Bundesstraße von Texcoco nach Lechería. Bei der folgenden brutalen Räumung durch Polizeieinheiten wurden zwei Menschen getötet und Hunderte geschlagen, mißhandelt und festgenommen, mindestens 27 inhaftierte Frauen wurden vergewaltigt. Verfolgt wurden jedoch nicht die Beamten, sondern die Aktivisten.

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28.06.2010 17:09

Gedenken an Putsch in Honduras

Ein Jahr nach dem Staatsstreich gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung des Landes ist Honduras nicht zur Normalität zurückgekehrt.

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26.06.2010 10:01

Chiapas: Repression gegen MenschenrechtlerInnen

Mit dem Auftauchen der sympathischen indigenen Guerillatruppe EZLN (Ejercito Zapatista de Liberación Nacional) wurde der südmexikanische Bundesstaat Chiapas schlagartig weltberühmt. Um die EZLN ist es inzwischen ruhig und Chiapas dank seiner sagenhaften Naturschönheiten ein beliebtes Reiseziel für Rucksack- und PauschaltouristInnen geworden. Doch trotz der vermeintlichen Ruhe wird in Chiapas weiter gekämpft.

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22.06.2010 09:52

Beweglich wie eine Katze

Nichts war vor ihm sicher. Ob es um Politik, Sexualität, Philosophie, Kino oder Fußball ging: stets war er mit einem witzigklugen Essay, einem launigen Interview oder gleich einem ganzen Buch zur Stelle. Mexikos Gewissen: Zum Tod des engagierten Schriftstellers Carlos Monsivaís.

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21.06.2010 08:33

Kampagne gegen die Flexibilisierung der Arbeit – eine zentralamerikanische Initiative gegen die Ausbeutung von Arbeiterinnen und Arbeitern

Die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dominierende neoliberale Politik hat in weiten Teilen Zentralamerikas zu einer Verschlechterung der arbeitsrechtlichen Situation geführt. Die durch die jeweiligen Regierungen praktizierte Politik hat in erster Linie die Unternehmen und deren auf Profitmaximierung ausgerichtete Strukturen begünstigt, während sich die Situation für die Arbeitnehmenden in vielen Fällen verschlechtert hat.

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